Wirbeltherapie nach DornEntwickelt von Dieter Dorn ist sie heute unter den Therapeuten eine beliebte und weitverbreitete Heilmethode. Sie ist leicht zu erlernen und auszuführen, umso größer ist ihre Wirkung. Fehlstellungen der Gelenke und Wirbel werden unter Bewegung der umliegenden Muskulatur durch sanften Druck beseitigt, was Auswirkungen auf den gesamten Körper hat. So kann ein verschobener Wirbelkörper einen minimalen Druck auf eines der 31 Spinalnervenpaare ausüben, was zu Schmerzen oder falschen Abläufen im Körper führen kann. So ist es leicht zu verstehen, dass eine Fehlstellung der Wirbelsäule nicht nur zu Kopfschmerzen führt, sonder auch über eine falsche Regulation der Schilddrüse den gesamten Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen kann. Bei der Dorn- Methode wird der Klient aber nicht mit dem eingerenkten Gelenk entlassen und mit einem freudigen „Auf Wiedersehen“ aus der Praxis geschickt. Es wird hier mehr Wert darauf gelegt, dem Klienten eine Vorstellung über die Ursachen seiner Fehlstellungen zu geben und ihm zu helfen, etwaige Gründe in Zukunft zu unterlassen. So entgeht es dem Auge eines guten Therapeuten nicht, wenn der Klient ständig auf einem Bein steht, beim Sitzen mit den Füßen die Stuhlbeine umklammert, o.ä. Bei der Dorn- Sitzung wird eben nicht nur eine Luxation (Verrenkung) beseitigt und dem Klienten Techniken beigebracht, wie er Luxationen in Zukunft selber einrenkt, sondern es wird auch richtiges Aufstehen, Sitzen, Heben, etc. geübt, damit solche Fehlstellung bald der Vergangenheit angehören. Alles in Allem halte ich die Dorn- Methode für eine sehr gelungene Therapiemethode für Leute ohne manuelle Ausbildung und auch als Grundbaustein für Therapeuten mit manueller Erfahrung. Ich wende diese Methode gerne an, da man innerhalb weniger Handgriffe dem Klienten Linderung verschaffen kann. Manchmal stößt man jedoch mit der Dorn-Methode an seine Grenzen und dann bin ich froh, Ihnen mit osteopathischen Techniken weiter helfen zu können. |